Beastly ist die moderne Fassung des Märchens “Die Schöne und das Biest”. Die Handlung spielt im heutigen New York City und die Hauptrollen werden durch Vanessa Hudgens (Lindy) und Alex Pettyfer (Kyle Kingston) verkörpert.

Regisseur und Drehbuchautor Daniel Barnz versuchte die kommerzielle Idee künstlerisch umzusetzen.

Die Story beginnt mit der Kandidatur Kyles für das Amt des Umweltvorsitzenden. Seine Rede enthält keinerlei relevante Inhalte, sondern macht allen nur bewusst, dass er gut aussieht. Dennoch gewinnt er den Wahlkampf. Schließlich lädt er die Hexe Kendra, die durch Mary-Kate Olsen dargestellt wird zu seiner Siegesfeier ein, um sie dort zu demütigen. Doch wie heißt es so schön: “Leg dich nie mit einer Hexe an!” =) Kendra belegt Kyle mit einem Fluch und nun hat er genau ein Jahr Zeit, um jemanden zu finden, der ihm sagt, dass er ihn aufrichtig liebt. Das Problem ist nur, dass er ein ziemliches Arschloch ist und sein Vater nur auf Aussehen fixiert  ist.

Nun kommt Lindy ins Spiel. Kyle pirscht sich langsam an sie ran und nimmt sie auch bei sich im Appartement auf, um sie zu beschützen. Er versucht ihr Herz für sich zu gewinnen, doch am Anfang gelingt ihm das nur schwer. Langsam entwickelt sich eine Romanze zwischen ihnen. Doch Kyle hat nicht mehr viel Zeit!

Mehr werde ich euch nicht verraten ;) Schaut euch einfach den Film an. Er ist es wirklich wert!

Hier habt ihr schonmal einen Trailer vorab:

 

Eigentlich kann man sagen, dass der Film mit seiner romantischen Seite vorwiegend Frauen anspricht und einen kleinen Hang zum Kitschigen hat, was aber keineswegs als negativ angerechnet werden sollte.

Allerdings dafür, dass der Film dem Zuschauer zeigen will, dass Aussehen nicht alles ist, wird erstaunlich viel Wert auf ein gutes Äußeres gelegt. Im Film sind keine hässlichen Leute anzufinden (ich habe zumindest keine entdeckt) und selbst das Biest ist alles, nur nicht hässlich. Natürlich entspricht er, genauso wenig wie die Hexe Kendra, nicht der allgemein gültigen Norm von »schön«, doch sie beide wirken eher alternativ und nicht hässlich. Fazit also: Die Botschaft die übermittelt werden sollte, kommt nicht rüber.

Dennoch ist der Film eine süße Liebesgeschichte und wir sind es ja inzwischen von Hollywood gewöhnt, dass kaum hässliche Menschen (vor allem in Liebesgeschichten) in Filmen mitspielen.

Von mir gibt es also trotz des Widerspruchs in der Moral einen:

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